Leipzig richtet zentrale Eröffnung der Interkulturellen Woche aus

Leipzig richtet zentrale Eröffnung der Interkulturellen Woche aus
Jährlich wirbt die Interkulturelle Wochen bundesweit für Vielfalt und Menschenwürde. Hunderte Städte und Gemeinden sind beteiligt.

Leipzig (epd). Mit einem Straßenfest in Leipzig hat am Sonntag die zentrale Veranstaltung zur Interkulturellen Woche in Deutschland begonnen. Das Bühnenprogramm im Thomaskirchhof stand unter dem Motto „Leipzig feiert Vielfalt“. Für den frühen Abend war ein ökumenischer Gottesdienst in der Thomaskirche geplant.

Dazu wurden Bischof Emmanuel von Christoupolis von der Griechisch-Orthodoxen Metropolie, der ehemalige Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, und Oberlandeskirchenrat Thilo Daniel von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens erwartet. Die bundesweite Interkulturelle Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Dafür!“

Bundesweit rund 6.000 Veranstaltungen

Bis zum 4. Oktober sind rund 6.000 Veranstaltungen in mehr als 760 Städten und Gemeinden vorgesehen. Sie sollen für Vielfalt, Zusammenhalt und Menschenwürde werben und ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Die Interkulturelle Woche findet seit 1975 jeweils Ende September statt.

In einem „Gemeinsamen Wort“ mit Blick auf die Aktionswoche 2026 hatten die evangelische und die katholische Kirche sowie die orthodoxe Bischofskonferenz zu Nächstenliebe aufgerufen und zum Engagement gegen gesellschaftliche Spaltung. In einer Zeit, in der „auch die öffentlichen Debatten um große gesellschaftliche Fragen so oft von Kleinmut, Angst und einem 'Dagegen' bestimmt werden“, sei „ein positiver und hoffnungsvoller Akzent“ zu setzen, hieß es.