Düsseldorf (epd). Die Nutzung von Flächen für den Tagebau in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf mit Verweis auf neue Ergebnisse der Flächenerhebung mitteilte, umfassten die Abbaugebiete Ende 2025 fast 18.600 Hektar. Das war ein Rückgang um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Flächen für Tagebaue, Gruben und Steinbrüche in Nordrhein-Westfalen entsprach damit rund 0,5 Prozent der gesamten Landesfläche.
Der Rückgang der Flächen entfiel dabei vor allem auf drei Kreise: den Rhein-Erft-Kreis mit 384 Hektar, den Kreis Düren mit 136 Hektar und den Rhein-Kreis Neuss mit 46 Hektar. Die drei Kreise sind Teil des Rheinischen Reviers, dem größten Braunkohleabbaugebiet Deutschlands. Dazu gehören unter anderem die Tagebaue Hambach und Garzweiler.
Vegetationsfläche nahm in NRW den meisten Raum in Anspruch
Wie bereits in den Vorjahren machten Vegetationsflächen auch 2025 den größten Anteil der Landesfläche Nordrhein-Westfalens aus. Sie umfassten etwa 2,5 Millionen Hektar und damit 74,2 Prozent der Gesamtfläche. Den zweitgrößten Anteil bildeten die Siedlungsflächen mit 576.900 Hektar beziehungsweise 16,9 Prozent. Verkehrsflächen nahmen 241.700 Hektar und damit 7,1 Prozent der Landesfläche ein.



