Kirchen wollen auf Bundesgartenschau gemeinsam überraschen

Kirchen wollen auf Bundesgartenschau gemeinsam überraschen
Protestanten und Katholiken wollen mit ihren Angeboten bei der Bundesgartenschau 2029 in "ökumenischer Verbundenheit" auftreten. Dazu koordiniert ein Verein das Programm.

Darmstadt (epd). Evangelische und katholische Kirchen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben für die Beteiligung an der Bundesgartengartenschau (BUGA) 2029 im Oberen Mittelrheintal einen Verein gegründet. Der Zusammenschluss „Kirchen auf der BUGA 2029“ solle das Programm und die kirchlichen Angebote zwischen Bingen und Lahnstein auf der BUGA mitgestalten, teilten die beteiligten Kirchen am Donnerstag in Darmstadt mit. Beteiligt seien die katholischen Bistümer Limburg, Mainz, Trier und die Kirchengemeinde Heilige Hildegard von Bingen, Rhein und Nahe sowie auf evangelischer Seite die hessen-nassauische und die rheinländische Kirche sowie das Dekanat Nassauer Land.

Die Kirchenleitungen im Gebiet der BUGA 2029 wollten „in ökumenischer Verbundenheit ein kirchliches Programm“ gestalten, sagte der Vereinsvorsitzende Marcus Grünewald vom Bistum Mainz. Gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit hätten die Kirchen bereits bei früheren Gartenschauen und anderen Großereignissen gemacht. Der nun gegründete Verein koordiniere das kirchliche Engagement und „vertritt die beteiligten Kirchen als Vertragspartner gegenüber der BUGA“, erläuterte Grünewald die Vereinsgründung.

Start für Programmplanung

Zur inhaltlichen Gestaltung sagte Urs Michalke, Vorstandsmitglied für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, dass die Kirchen „überraschend und gastfreundlich“ wirken wollten. Das dritte Vorstandsmitglied, Nicole Claire Heckmann vom Bistum Trier, fügte hinzu, dass die Kirchen „auf vielfältige Art und Weise in Kontakt mit den Gästen der Gartenschau, aber auch mit den Menschen im Oberen Mittelrheintal“ kommen möchten.

Die BUGA 2029 vom 19. April bis 7. Oktober 2029 ist dezentral organisiert und erstreckt sich über 67 Kilometer entlang des Rheins. Die Hauptstandorte sind den Angaben zufolge neben Rüdesheim am Rhein auch Lahnstein, Sankt Goar, Sankt Goarshausen, Bacharach und Bingen am Rhein.