Magdeburg (epd). Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben am Sonntag bis 14 Uhr bereits mehr als die Hälfte der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme abgegeben. Landeswahlleiterin Christa Dieckmann meldete für den Zeitpunkt eine Wahlbeteiligung von 54,4 Prozent. Das waren doppelt so viel oder 27,3 Prozentpunkte mehr als zum Vergleichszeitpunkt der letzten Landtagswahl am 6. Juni 2021 (27,1 Prozent).
Aufgerufen sind rund 1,7 Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger im Land. Mit ersten Zwischenergebnissen für die Wahlkreise ist ab 19 Uhr zu rechnen. Neben der Landtagswahl werden in einigen Gemeinden auch noch Kommunalwahlen durchgeführt.
Datenbasis für die Wahlbeteiligungserfassung ist den Angaben zufolge die stichprobenartige Rückmeldung aus den repräsentativen Urnenwahlbezirken. Briefwähler sind noch nicht berücksichtigt. Die vorläufige Zahl der Wahlberechtigten beträgt laut Landeswahlleiterin genau 1.706.017 und damit 82.973 Wahlberechtigte weniger als 2021 (1.788.990).
Mehr als 2.100 Wahllokale stehen offen
Seit Sonntagmorgen um 8 Uhr kann in rund 2.130 Urnenwahllokalen über die neue Zusammensetzung des Landtags von Sachsen-Anhalt abgestimmt werden. Letzte Umfragen zeigten die AfD vor der CDU. Bislang wurde Sachsen-Anhalt von einer Koalition aus CDU, SPD und FDP unter Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) regiert. Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.



