Hannover (epd). Der Drogerie-Unternehmer und Milliardär Dirk Roßmann fordert Vermögende in Deutschland auf, mehr soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. „Wenn Menschen das Glück haben, erfolgreich zu sein, dann haben sie meiner Ansicht nach auch die Pflicht, nicht nur Steuern zu zahlen, sondern immer auch ein Stück weiterzugeben“, sagte Roßmann der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Sonntag). Manche Unternehmer seien zwar vermögend, kämen aber nie auf die Idee, sich für soziale Projekte zu engagieren.
Er selbst engagiere sich vor allem in Projekten, bei denen die Hilfe unmittelbar bei den Menschen ankomme und nicht in großen Strukturen versickere, sagte Roßmann: „Meine Unterstützung soll dort wirken, wo sie das Leben von Menschen konkret verbessert.“
Handelskette erwuchs aus Drogerie in Hannover
Roßmann, Gründer der nach ihm benannten Drogeriemarkt-Kette „Rossmann“ mit Sitz in Burgwedel bei Hannover, feiert am 7. September seinen 80. Geburtstag. Sein internationales Unternehmen erwuchs aus einem Selbstbedienungsgeschäft für Drogeriewaren, das er 1972 in Hannover gegründet hatte. Roßmann gilt daher als Erfinder und Pionier des Drogeriemarktes. Weil das „ß“ in seinem Nachnamen international nicht üblich ist, schreibt sich die Kette heute offiziell mit Doppel-s.



