Potsdam (epd). Die Bundesstiftung Baukultur bekommt eine neue Vorstandsspitze. Zum 1. Januar 2027 übernimmt die Kunst- und Architekturhistorikerin Anne Schmedding den Vorstandsvorsitz, wie die Stiftung am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Sie folgt auf den Architekten und Stadtplaner Reiner Nagel, der die Baukultur-Stiftung seit Mai 2013 geleitet hat.
Schmedding betonte, gut gestaltete Lebensräume, die das Miteinander der Menschen positiv fördern, seien „für eine stabile Demokratie wichtiger denn je“. Baukultur sei daher nicht nur ein Thema für Experten, sondern gehöre in die Mitte der Gesellschaft. Dazu wolle sie mit der Stiftung einen Beitrag leisten.
Lebensqualität als Anliegen
Die Bundesstiftung Baukultur ist nach eigenen Angaben eine unabhängige Einrichtung, die für hochwertiges Planen und Bauen eintritt. Sie verfolge damit das Ziel, die gebaute Umwelt als wesentlichen Faktor für Lebensqualität zu einem gemeinschaftlichen Anliegen zu machen, hieß es. Die Stiftung lege alle zwei Jahre der Bundesregierung und dem Bundestag einen Bericht zur Lage der Baukultur in Deutschland vor.



