Berliner Wahlkampf: Angriffe, Beleidigungen und beschädigte Plakate

Berliner Wahlkampf: Angriffe, Beleidigungen und beschädigte Plakate

Berlin (epd). In den ersten zwei Wochen nach Beginn des Wahlkampfs in Berlin hat die Polizei mehrere Angriffe auf Repräsentanten der Parteien und zahlreiche beschädigte Plakate verzeichnet. Vom 2. August bis zum 17. August seien sechs Gewaltdelikte, acht Beleidigungen und 227 beschädigte Plakate registriert worden, teilte die Berliner Polizei auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mit.

Von den sechs Gewaltdelikten auf Politiker oder Repräsentanten und Helfer sei in fünf Fällen die AfD betroffen gewesen, in einem Fall die Linkspartei. Auch waren AfD-Leute in drei Fällen Ziel von Beleidigungen. Jeweils zweimal traf es Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen und der Linkspartei, in einem Fall jemanden von der SPD. Von den 227 beschädigten Plakaten gehörten mehr als die Hälfte (117) der AfD. Dahinter folgten Plakate der CDU (33), SPD (23), Linken (18), FDP (16) und Grünen (7).

Keine Aussage über Vergleich zu 2023

Ob die Taten im Vergleich zur vergangenen Wahl 2023 zu- oder abgenommen haben, konnte durch den Kriminalpolizeilichen Meldedienst nicht beantwortet werden. In der Hauptstadt wird am 20. September gewählt.