Frankfurt a.M., London (epd). 350 Helferinnen und Helfer sind im vergangenen Jahr weltweit bei humanitären Einsätzen ums Leben gekommen. Wie aus Daten der „Aid Worker Security Database“ hervorgeht, wurden allein im Gaza-Streifen 186 Menschen bei Hilfseinsätzen getötet. Im Sudan waren es 71. Zuerst hatte das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (Montag) berichtet.
Der Sprecher der SOS-Kinderdörfer, Boris Breyer, sagte dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“, die Helferinnen und Helfer seien durch das humanitäre Völkerrecht geschützt: „Doch in der Realität sind diese Menschen immer wieder Angriffen ausgesetzt. Das ist ein nicht hinnehmbarer Zustand, der enden muss.“
83 Tote in diesem Jahr
Die in Großbritannien geführte Datenbank „Aid Worker Security Database“ gilt als maßgeblich für die Einschätzung der Sicherheit von humanitären Helfern weltweit. Ihr zufolge kamen im laufenden Jahr bereits 83 Menschen bei Hilfseinsätzen ums Leben. Diese Angaben bedürfen aber noch einer Bestätigung.



