Nürnberg (epd). Jetzt ist es amtlich: Der Verband der evangelischen Posaunenchöre in Bayern ist Weltrekordhalter im Dauerblasen. Das Rekord-Institut für Deutschland (RID) habe nach Prüfung aller Protokolle und Videobeweise das 72-stündige Konzert als „längstes Bläserkonzert (Staffel)“ der Welt anerkannt und in seinem Rekordregister eingetragen, erklärte Vizepräsident Thomas Engelbrecht am Mittwoch laut Mitteilung.
„Dieser Rekord ist eine großartige Teamleistung aller beteiligten Musikerinnen und Musiker, Helfer sowie Unterstützer vor und hinter den Kulissen“, lautete das Resümee der Verantwortlichen. Durch den Schichtbetrieb über drei volle Tage und Nächte sei „ein beeindruckendes Zeichen für den Zusammenhalt und die Vielfalt der Posaunenchorarbeit in Bayern“ gesetzt worden.
Rekord ist Auftakt für Nachwuchsarbeit
Vom 30. Juli bis zum 2. August 2026 hatte sich die St. Jakobskirche in Nürnberg in eine Bühne für musikalische Höchstleistung verwandelt. Rund um die Uhr wechselten sich Ensembles sowie Bläserinnen und Bläser ab, um ohne Unterbrechung Musik zu machen. Der bestätigte Weltrekord dient zugleich als Auftakt für langfristige Projekte zur Nachwuchsförderung in der regionalen Jugendarbeit ab nächstem Jahr. Zu deren Finanzierung ist ein Zukunftsfonds ins Leben gerufen worden.



