Bonn (epd). Um die Auswirkungen einer extremen Hitzewelle auf Staat, Gesellschaft und Kritischer Infrastruktur geht es vom 4. bis 6. November bei der Großübung Lükex 26. In der länder- und ressortübergreifende Krisenmanagementübung werde das Szenario „Dürre und Hitzewelle - Notlage durch extreme Hitzewelle nach langjähriger Trockenperiode in Deutschland und Europa“ trainiert, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe am Dienstag in Bonn mit.
Ausgangspunkt sei eine mehrjährige Dürre mit deutlich zu geringen Niederschlagsmengen. In der Übung würden vor allem die Folgen für die Bereiche Inneres, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft und Verkehr betrachtet. Die Erkenntnisse aus der Übung sollen helfen, Krisenreaktionsmechanismen weiterzuentwickeln und die Vorsorge auch für andere komplexe, längere Schadenslagen zu verbessern, wie das BKK erklärte. Die Hitzewelle vom Juni habe gezeigt, wie anfällig Deutschland gegenüber extremer Hitze und anhaltender Trockenheit sei.



