Berlin (epd). In Berlin-Mitte ist am Montag das europäische Hauptquartier des „World Liberty Congress“ eröffnet worden. „Berlin ist die Stadt der Freiheit und der Hoffnung für alle Menschen, die nicht in Freiheit leben“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Der „World Liberty Congress“ ist den Angaben zufolge die größte Allianz von Demokratie-Aktivisten und Freiheitsbewegungen aus autoritär regierten Staaten. Ihr gehören mehr als 200 Dissidenten aus mehr als 60 autokratisch regierten Staaten an.
Leopoldo Lopez, Gründer des „World Liberty Congress“, unterstrich die Bedeutung der deutschen Hauptstadt: „Berlin ist mehr als eine Stadt. Es ist der Ort, an dem die Welt gelernt hat, dass keine Mauer der Kraft von Menschen standhalten kann, die entschlossen sind, in Freiheit zu leben.“
Wegner nahm auch Bezug auf den Anschlag auf den Berliner CSD. „Dieser Fall zeigt uns einmal mehr, dass wir unsere Freiheit schützen müssen und dort, wo sie nicht gegeben ist, erkämpfen müssen.“ Berlin werde „immer an der Seite der freiheitsliebenden Menschen stehen“, sagte der Regierende Bürgermeister: „Am Ende des Tages, davon bin ich überzeugt, siegt die Freiheit.“
Zweite Ausgabe der „Berlin Freedom Week“
Zudem findet in diesem Jahr rund um das Mauerfall-Jubiläum vom 7. bis zum 14. November zum zweiten Mal die „Berlin Freedom Week“ statt. Einer der Höhepunkte werde die „Berlin Freedom Conference“ am 10. November sein. Den Auftakt bilde der „Women Liberty Congress“. Am 9. November soll im Bundestag ein weiteres internationales Frauenforum stattfinden, welches von der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke veranstaltet wird.



