Berlin (epd). Die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ soll eigenständig werden. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz auf den Weg. Hintergrund ist das Bestreben der Bundesregierung, Aspekte der Vertriebenenpolitik unter dem Dach des Bundesinnenministeriums zusammenzuführen. Die Vertriebenen-Stifung ist bislang als unselbstständige Einrichtung in Trägerschaft der Stiftung „Deutsches Historisches Museum“ organisiert, für die der Kulturstaatsminister im Kanzleramt zuständig ist.
Durch die Eigenständigkeit könne die Stiftung „mit einer eigenen verlässlichen finanziellen Basis planen und dadurch deutlich besser ihre wichtige Bedeutung dokumentieren“, erklärte die Bundesregierung. Die Stiftung ist Trägerin des Dokumentationszentrums „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ in Berlin, das im Schwerpunkt über die Vertreibung Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg informiert.



