Gedenken an gescheitertes Hitler-Attentat

Gedenken an gescheitertes Hitler-Attentat

Berlin (epd). An das gescheiterte Hitler-Attentat und den Umsturzversuch vor 82 Jahren wird am 20. Juli mit einer Veranstaltung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin erinnert. Für die Bundesregierung wird Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) eine Ansprache halten, wie die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand am Mittwoch mitteilte. Zuvor ist ein ökumenischer Gottesdienst in der Gedenkstätte Plötzensee geplant, wo in der Nazi-Zeit knapp 3.000 Menschen hingerichtet wurden.

Am 20. Juli 1944 hatte eine Widerstandsgruppe um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg und General Friedrich Olbricht versucht, Hitler im Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ in Ostpreußen zu töten. Das Attentat misslang. Vier Anführer des Widerstands, darunter Stauffenberg und Olbricht, wurden noch am selben Tag hingerichtet, weitere 140 Mitwisser traf es in den folgenden Tagen.

Ehrenhof erinnert an erschossene Offiziere

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand befindet sich im sogenannten Bendlerblock, am ehemaligen Sitz des Oberkommandos des Heeres. Zentrum des Bendlerblocks ist heute der Ehrenhof, der an das Schicksal der hier am 20. Juli 1944 erschossenen Offiziere erinnert.