Dresden (epd). Die Dresdner Muskfestspiele verzeichnen einen neuen Gästerekord: Rund 68.000 Menschen haben die Veranstaltungen in den vergangenen vier Wochen besucht. 2026 sei damit der erfolgreichste Jahrgang in der fast 50-jährigen Geschichte des Festivals, sagte Intendant Jan Vogler am Samstag in Dresden. Die Auslastung liege bei 96 Prozent, so hoch wie nie zuvor. Das Festival hatte am 14. Mai begonnen und endet am Sonntag.
Insgesamt standen mehr als 60 Veranstaltungen unter dem Motto „Leichtigkeit des Seins“ auf dem Programm. Dresden habe es geschafft, „in die Liste der weltweit besten Festivals vorzustoßen“, sagte Vogler. Eine Besonderheit sei die Genrevielfalt des Festivals. Neben Klassik und Oper wurden auch Jazz, Weltmusik, Tanz, Schauspiel und Performance präsentiert.
Anne-Sophie Mutter bei Jubiläum 2027
Passend zum Motto mischten sich im Programm Humor und Ernsthaftigkeit. So trat unter anderem der Comedian Olaf Schubert auf. Der Schauspieler und Musiker Nils Stunk war in einer Inszenierung des Wiener Burgtheaters von Stefan Zweigs „Schachnovelle“ im Schauspielhaus zu erleben. Das Abschlusskonzert findet am Sonntag im Dresdner Kulturpalast statt.
Aus dem Kartenverkauf wurden Vogler zufolge in diesem Jahr rund 2,2 Millionen Euro eingenommen. Das Gesamtbudget des Festivals betrage rund 6,6 Millionen Euro. 2027 wird die 50. Ausgabe der Dresdner Musikfestspiele gefeiert. Erwartet wird unter anderem die Geigerin Anne-Sophie Mutter. Das Klassikfestival wurde 1978 in der DDR gegründet. 2025 waren zu den Musikfestspielen rund 65.000 Gäste gekommen.



