Bachakademie Stuttgart setzt auf große Werke und Nachwuchs

Bachakademie Stuttgart setzt auf große Werke und Nachwuchs
Die Internationale Bachakademie Stuttgart setzt in der Saison 2026/27 auf große Oratorien, innovative Formate und Nachwuchsförderung. Höhepunkte sind das Bachfest im März, prominente Werke und neue Zugänge zur Musikvermittlung.

Stuttgart (epd). Die Internationale Bachakademie Stuttgart startet mit einem breit gefächerten Programm in die Saison 2026/27. Zu den Höhepunkten der Abonnementkonzerte in Stuttgart und Ludwigsburg zählen Händels Oratorium „Theodora“, Beethovens „Missa solemnis“ auf historischen Instrumenten sowie Bachs „Johannes-Passion“ in der Bearbeitung von Robert Schumann, wie die Akademie am Dienstag mitteilte. Auch Kurt Weills „Der Lindberghflug“ und Mozarts „Requiem“ in einer Tanzproduktion stehen auf dem Spielplan.

Zentrale Akzente setzen zudem das Internationale Bachfest Stuttgart vom 5. bis 21. März 2027 sowie die Kantatenreihe „VISION.BACH“. Letztere widmet sich dem dritten Leipziger Kantatenjahrgang Johann Sebastian Bachs. Akademieleiter Hans-Christoph Rademann sprach von einem „unerschöpflichen spirituellen Universum“. Parallel wird die Einspielung des ersten Kantatenjahrgangs mit einer zehnten Folge abgeschlossen.

Mobiles Klangprojekt besucht Schulen

Ein Schwerpunkt bleibt die Nachwuchsförderung. Das internationale JSB Ensemble bringt junge Musiker aus aller Welt zusammen und gestaltet beim Bachfest unter anderem eine Auseinandersetzung mit der „Matthäus-Passion“. Vermittlungsformate wie „BachBewegt!“, der „Musikalische Salon“ und das „Café Bach“ sollen zusätzliche Zugänge zur Musik eröffnen. Neu ist ein mobiles Klangprojekt, das Musik mit moderner Audiotechnik an verschiedene Orte bringt, etwa an Schulen.