40 Prozent der Mütter mit einem Kind unter drei sind erwerbstätig

40 Prozent der Mütter mit einem Kind unter drei sind erwerbstätig
Im vergangenen Jahr gingen 39,7 Prozent der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach.

Wiesbaden (epd). Mütter von kleinen Kindern übernehmen mehr Sorgearbeit und sind deutlich seltener erwerbstätig als Väter in derselben Familiensituation. 2025 gingen 39,7 Prozent der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Bei Vätern, die mit einem oder mehr Kindern unter drei Jahren im Haushalt lebten, war die Erwerbstätigenquote mit 88,7 Prozent mehr als doppelt so hoch.

Mütter von unter Dreijährigen sind demzufolge aktuell etwas häufiger erwerbstätig als noch vor zehn Jahren. 2015 hatte die Erwerbstätigenquote bei 36 Prozent gelegen. Bei den Vätern ist die Erwerbstätigenquote im selben Zeitraum nahezu unverändert. Von ihnen waren 89,5 Prozent im Jahr 2015 einer Erwerbstätigkeit nachgegangen.

Mütter älterer Kinder arbeiten häufiger

Wenn die Kinder älter werden, werden Mütter wieder verstärkt erwerbstätig, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Im Jahr 2025 arbeiteten 71,2 Prozent der Mütter mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren.

Bei den Vätern spielt das Alter der Kinder mit Blick auf die Erwerbstätigkeit hingegen kaum eine Rolle. Die Erwerbstätigenquote von Vätern mit minderjährigen Kindern lag mit 91,4 Prozent nur geringfügig höher als von Vätern mit kleinen Kindern.