Berlin (epd). Die Schriftstellervereinigung PEN Berlin tourt mit einer Gesprächsreihe durch Ostdeutschland. Unter dem Titel „Ist das noch|schon mein Land?“ solle es bei den öffentlichen Diskussionen um Heimat gehen, kündigte PEN Berlin am Donnerstag an. Erste Station ist am Mittwoch das ostthüringische Greiz. Auf dem Podium begrüßt werden die SPD-Politikerin und Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, und die in Suhl geborene und in Thüringen lebende Lyrikerin Romina Nikolic.
Einen Tag später, am 30. April, gastiert PEN Berlin in Neuruppin. Podiumsgäste sind der langjährige Neuruppiner Bürgermeister Jens-Peter Golde (parteilos) und die aus Südtirol stammende Schriftstellerin und Dramatikerin Maxi Obexer. Letzte Station ist am 5. Mai Görlitz mit dem Autor Marko Martin und der Görlitzer Kulturmanagerin Agnieszka Bormann.
Was gefährdet das Heimatgefühl?
Diskutiert werden solle darüber, was Heimat ist, wie viel Heimat der Mensch braucht, was erforderlich ist, um sich zu beheimaten, was das Heimatgefühl gefährdet und wie Heimat im Plural geht, heißt es. Anfang des Jahres war PEN Berlin jeweils vor den Landtagswahlen mit der Gesprächsreihe durch Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz getourt. Im Spätsommer soll es dann durch Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gehen, wo im September gewählt wird.





