Bremer Messe "Leben und Tod" diskutiert KI in der Trauer

Bremer Messe "Leben und Tod" diskutiert KI in der Trauer
Seit mehr als 15 Jahren beschäftigt sich die Bremer Messe "Leben und Tod" in einem Mix aus Fortbildungsprogramm und Messe mit Themen am Lebensende. In diesem Jahr geht es um Künstliche Intelligenz (KI) unter anderem in der Trauerbegleitung.

Bremen (epd). Der schnelle gesellschaftliche und technologische Wandel beeinflusst den Umgang mit Endlichkeit, Abschied und Trauer und prägt die diesjährige Fachmesse „Leben und Tod“ am Freitag und Samstag in Bremen. „Es gibt den fachlichen Schwerpunkt von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI)“, sagte Messeleiterin Meike Wengler dem Evangelischen Pressedienst (epd). So solle kritisch darüber diskutiert werden, wie diese Entwicklungen in die hospizlich-palliative Betreuung und die Trauerbegleitung Einzug halten.

Im begleitenden Vortrags- und Workshop-Angebot der 17. „Leben und Tod“ steht unter anderem ein Vortrag mit einem ethisch-theologischen Blick auf digitale Avatare, sprechende Chatbots und KI-gestützte Erinnerungsräume. In weiteren Veranstaltungen soll über „Möglichkeiten und Mahnungen“ im Zusammenhang mit KI in der kirchlichen Seelsorge diskutiert werden. Es geht auch um die Frage, wie Musik und Gesang in der Trauer helfen können.

60 Veranstaltungen, 170 Ausstellende

Auf dem Programm stehen den Initiatoren zufolge mehr als 60 Vorträge und Workshops. Rund 170 Ausstellende wollen ihre Angebote präsentieren. Die Palette reiche von Kinderbüchern und Ratgebern über individuellen Erinnerungsschmuck sowie Klangschalen zur Entspannung bis zu Beratungsangeboten rund um Vorsorge, Hospizarbeit und Trauerbegleitung, hieß es. Im vergangenen Jahr besuchten rund 5.300 Besucherinnen und Besucher die Messe, unter anderem haupt- und ehrenamtlich Tätige aus den Bereichen Palliative Care, Hospiz, Trauerbegleitung, Seelsorge und Bestattungskultur.