Berlin (epd). Mehr als 140 kulturell bedeutsame Denkmäler sowie historische Orgeln erhalten vom Bund insgesamt 35 Millionen Euro für wichtige Sanierungsarbeiten. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) erklärte am Donnerstag in Berlin: „Kulturbauten gehören zu unserer Identität als Kulturnation.“ Sie förderten den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem sie Räume für Anregung und Begegnung schaffen. Zudem seien die Fördergelder ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Regionen. Die Gelder stehen im Rahmen der mittlerweile 14. Auflage eines Denkmalschutz-Sonderprogramms zur Verfügung.
Zu den ausgewählten Projekten gehören unter anderem das Kloster Gerode in Sonnenstein (Thüringen), die ehemalige Spinnerei und Weberei in Ebersbach-Neugersdorf (Sachsen) sowie das Mittelmeerhaus im Botanischen Garten in Berlin. Weitere Fördergeldempfänger sind der jüdische Friedhof in Mannheim (Baden-Württemberg), die Junkershallen am ehemaligen Flughafen Oberschleißheim (Bayern), der Eltzer Hof in Eltville am Rhein (Hessen), das Juleum in Helmstedt (Niedersachsen), der Kreuzgang im Aachener Dom (Nordrhein-Westfalen) sowie die Baumann-Orgel in der Bergkirche in Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz).
Weitere Förderung vom Bundestag beschlossen
Bis einschließlich 2025 wurden im Rahmen des Sonderprogramms in den vergangenen Jahren insgesamt 547 Millionen Euro in die Denkmalförderung investiert, hieß es weiter. Im vergangenen November habe der Haushaltsausschuss des Bundestages bereits weitere Mittel in Höhe von 50 Millionen Euro für eine 15. Auflage des Denkmalschutz-Sonderprogramms veranschlagt.


