Salzgitter (epd). Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt zum Frühlingsbeginn und angesichts besseren Wetters vor der gesundheitsschädlichen UV-Strahlung. Zugleich mahnt die Behörde ausreichende Schutzmaßnahmen an. „Für den Sonnenschutz zählt nicht, wie warm oder kalt es ist - entscheidend ist die Höhe des UV-Indexes“, sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini am Donnerstag in Salzgitter.
„Die Strahlen der Frühlingssonne fühlen sich gut an und die Temperaturen sind moderat, sodass viele Menschen die UV-Belastung weniger im Blick haben“, fügte Paulini hinzu. Doch auch an eher kühlen, aber sonnigen Tagen könnten UV-Werte erreicht werden, bei denen Schutzmaßnahmen wichtig seien.
UV-Index bietet Entscheidungshilfe für Schutzmaßnahmen
Der UV-Index ist ein international einheitliches Maß für die Stärke der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung der Sonne. Mit seiner Zahlenskala von 1 bis 11+ bietet er eine einfache Entscheidungshilfe, welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden sollten. So wird ab einem Wert von 3 Schutz für Augen und Haut empfohlen. Auf der Internetseite des BfS (www.bfs.de) lassen sich sowohl der erwartete Tagesspitzenwert des UV-Indexes als auch der aktuelle Tagesverlauf abrufen.
Grundsätzlich empfiehlt das BfS den Bürgern, intensive Sonnenstrahlung möglichst zu vermeiden und Schatten aufzusuchen. Haut und Augen sollten durch Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrillen geschützt, unbedeckte Hautstellen mit Sonnenschutzmitteln mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Wer die empfohlenen Schutzmaßnahmen beachte, könne seine persönliche UV-Belastung deutlich reduzieren, erklärte das Bundesamt.


