Dortmund, Witten (epd). Das Chormusical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ hat in Dortmund seine Premiere gefeiert. Am Samstag kamen dazu rund 15.000 Menschen in die Westfalenhalle, wie die Stiftung Creative Kirche am Sonntag in Witten erklärte. Für das Stück haben Komponist Michael Herberger und Texter Kevin Schroeder die biblische Geschichte von Judith und Ammo mit der Suche nach Antworten auf aktuelle globale Probleme verknüpft. Neben professionellen Musicaldarstellern stand auch ein „Mega-Chor“ mit 3.000 Sängerinnen und Sängern auf der Bühne, begleitet von einem Live-Orchester.
Auch die stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin und Klimaschutzministerin Mona Neubaur (Grüne) war nach Dortmund gekommen. Das Stück beschäftige sich „mit den großen Herausforderungen unserer Zeit - Klimawandel, gesellschaftliche Spaltung und Migration“, sagte sie. Musikproduzent Michael Herberger erklärte nach der Premiere, es gehe um Austausch und Miteinander trotz aller Konflikte. „Jeder Einzelne kann etwas beitragen, aber nur gemeinsam können wir wirklich etwas verändern.“
Ökumenisches Gemeinschaftsprojekt
Die Stiftung Creative Kirche hatte bereits in den vergangenen Jahren mit „Luther“ und „Bethlehem“ große Chormusicals realisiert. Das neue Projekt „Judith“ geht im Januar 2027 auf Deutschland-Tournee. Erste Station ist Mannheim, gefolgt von Hannover, Bonn, Stuttgart, und Nürnberg.
Das Musical ist ein ökumenisches Gemeinschaftsprojekt der Creativen Kirche unter anderem mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der westfälischen Kirche, dem Erzbistum Paderborn und dem Hilfswerk „Brot für die Welt“. Es wird auch vom NRW-Kulturministerium gefördert.


