Dresden (epd). Der Theatermacher Manuel Schöbel bleibt bis Ende der Spielzeit 2029/2030 Intendant der Landesbühnen Sachsen. Der Vertrag mit Schöbel sei um weitere drei Jahre ab 1. August 2027 verlängert worden, teilte das Kulturministerium am Montag in Dresden mit. Seit 2011 steht der 1960 in Dresden geborene Schöbel an der Spitze der Landesbühnen Sachsen.
Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) erklärte, unter der Leitung Schöbels hätten die Landesbühnen Sachsen in den vergangenen Jahren die Herausforderungen der Corona-Pandemie sowie den Umbau und die Modernisierung der Felsenbühne Rathen erfolgreich bewältigt. Zudem seien wichtige Themen wie Inklusion und die Gewinnung neuen Publikums vorangetrieben worden.
Mehr als 20 Premieren pro Jahr
„Mit großer Weitsicht, organisatorischer Stärke und künstlerischem Mut gelang es Manuel Schöbel, das Vertrauen des Publikums auch außerhalb der angestammten Spielorte in Radebeul und Rathen zurückzugewinnen“, sagte Klepsch. Zudem sorgten die Landesbühnen für Inszenierungen und theaterpädagogische Angebote in Kitas und Schulen.
Die Landesbühnen Sachsen sind nach eigenen Angaben ein Mehrspartenhaus mit acht Spielstätten und mehr als 240 fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In jeder Spielzeit gebe es mehr als 20 Premieren und mehr als 600 Vorstellungen.


