Genf, Gaza-Stadt (epd). Das Welternährungsprogramm versorgt im Gaza-Streifen inzwischen mehr als eine Million Menschen pro Monat mit Lebensmitteln. Der Kampf gegen den Hunger könne aber nur bei einer Fortsetzung der Waffenruhe erfolgreich geführt werden, erklärte das WFP am Montag in Gaza-Stadt.
Vor einhundert Tagen sei die Waffenruhe zwischen der Terrorgruppe Hamas und Israel in Kraft getreten. Das WFP verlangte auch, dass die Grenzübergänge in den Gaza-Streifen geöffnet bleiben müssten.
Hunderte Ausgabestellen
Unter den verteilten Nahrungsmitteln befinden sich laut WFP Brot, warme Mahlzeiten und Schulspeisen. Das WFP betreibe Hunderte Ausgabestellen und 20 Lagerhäuser in dem Küstengebiet. Im Gaza-Streifen leben laut UN mehr als zwei Millionen Palästinenser.
Seit Anfang Oktober gilt die Waffenruhe. Den vorangegangenen Krieg hatte die Hamas im Oktober 2023 mit einem großangelegten Terrorüberfall auf Israel ausgelöst. Israel antwortete mit massiver militärischer Vergeltung im Gaza-Streifen. Zehntausende Zivilisten wurden getötet.


