Dresden (epd). Im Vogtland hat am Donnerstagabend wieder einmal die Erde gebebt. Das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie bestätigte am Freitag in Dresden fünf deutlich spürbare Beben. Schäden wurden nicht gemeldet. Die Erdbeben seien aber von Menschen deutlich wahrgenommen worden, hieß es.
Die Region Vogtland-Nordwestböhmen ist bekannt für Schwarmbeben. Dabei treten in dichter zeitlicher Reihenfolge viele Erdbeben im gleichen Gebiet auf.
Erdbebenherd in 7,5 Kilometer Tiefe
Die beiden stärksten registrierten Erdstöße ereigneten sich am 1. Januar um 18.04 Uhr mit einer Magnitude von 3,2 auf der Richterskala und um 17.38 Uhr mit einer Magnitude von 3,1. Drei weitere Beben erreichten Magnituden zwischen 2,3 und 2,7 auf der Richterskala. Der Erdbebenherd lag in einer Tiefe von etwa 7,5 Kilometern.
Der sogenannte Erdbebenschwarm nahe Luby in der Tschechischen Republik an der Grenze zu Sachsen sei seit dem 20. November aktiv, hieß es. Bei den aktuellen Beben handele sich um dessen dritte aktive Phase. Zuletzt waren um den Nikolaustag herum deutlich spürbare Beben registriert worden. Die Magnitude 3,2 wurde den Angaben zufolge zuletzt 2018 überschritten.


