Brandenburg a.d. Havel (epd). Das Museum im Dom zu Brandenburg an der Havel will die Ausstellung „Mythos Maria“ im neuen Jahr fortsetzen. Für 2026 sei geplant, dort viele Objekte auszutauschen und neue Stücke aus dem Bestand des evangelischen Domstifts zu zeigen, sagte eine Sprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Brandenburg an der Havel. Traditionell lädt das Dommuseum zu Jahresausstellungen mit wechselnden Themen ein. 2025 wurde dort die Marienverehrung in den Mittelpunkt gestellt. Diesmal soll es keine neue Jahresausstellung zu einem anderen Thema geben.
Zur Konzeption der Ausstellung hatte das Domstift betont, nur wenige Figuren der Kulturgeschichte hätten eine vergleichbar breite Rezeption und Adaption erfahren wie Maria als Mutter Jesu. Sie spiele in Musik, bildender Kunst, im Film und in der Literatur eine große Rolle. Auch in Brandenburg an der Havel habe es ab dem Mittelalter ein bedeutendes Marienheiligtum gegeben. Der Domschatz verfüge bis heute über wichtige Zeugnisse der traditionellen Marienfrömmigkeit.
Neue Veranstaltungsreihe
Für 2026 sei auch eine neue Veranstaltungsreihe geplant, hieß es. Unter dem Titel „Bild & Botschaft“ sollen dabei zwei Experten gemeinsam ein Kunstwerk aus den Beständen des Doms vorstellen, einmal aus kunsthistorischem und einmal aus theologischem Blickwinkel. Die Reihe soll Anfang März starten und dann alle zwei Monate fortgesetzt werden. Auch regelmäßige Domführungen und Sonderführungen seien geplant.
Mit dem Bau des heute evangelischen Doms wurde im zwölften Jahrhundert begonnen. Der Sakralbau am historischen Gründungsort Brandenburgs gilt als „Mutterkirche der Mark“.