Syrische Oper zum Start des Morgenlandfestivals in Osnabrück

Syrische Oper zum Start des Morgenlandfestivals in Osnabrück

Das Theater und das Morgenlandfestival Osnabrück präsentieren zum Start des Festivals am 4. Juni die Uraufführung eines Musiktheaterwerks des syrischen Klarinettisten und Komponisten Kinan Azmeh. Das Stück "Songs for Days to Come" (Lieder für die kommenden Tage) werfe einen Blick auf die jüngste Geschichte Syriens und die weltweiten Fluchtbewegungen, teilte das Theater am Mittwoch mit. Die Oper beruhe auf zeitgenössischer syrischer Lyrik. "Es ist ein Projekt, das von Syrien inspiriert ist, aber die ganze Welt anspricht", betonte Azmeh.

An der Aufführung im Theater wirken unter der Leitung von Opernchef Daniel Inbal neben dem Opernchor und dem Osnabrücker Symphonieorchester auch Schauspieler, internationale Solisten und Azmeh selbst mit. Regie führt Intendant Ulrich Mokrusch. Azmeh wurde in Damaskus geboren, lebt in New York und ist seit Jahren mit dem Morgenlandfestival verbunden. Das Werk ist nach seinen Worten keine Oper im herkömmlichen Sinne, sondern ein vielschichtiges Mosaik aus Musik, Dichtung und Bühnenbildkunst.