Neue KMK-Präsidentin: Kulturelle Bildung und Wissenschaft stärken

Neue KMK-Präsidentin: Kulturelle Bildung und Wissenschaft stärken

Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien, will die kulturelle Bildung und die Bedeutung der Wissenschaft in den Schulen stärken. Kulturelle Bildung durch Musik, bildende Kunst und Theater eröffne Kindern und Jugendlichen bessere Lernchancen, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin. Die Pandemie habe aber auch gezeigt, welch große Rolle die Wissenschaft bei der Gestaltung der digitalen Gesellschaft spiele. Prien übernahm im Rahmen einer Feierstunde offiziell die KMK-Präsidentschaft. Sie übernahm das Amt von der brandenburgischen Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).

Als Leitthema ihrer Präsidentschaft nannte Prien "Lernen aus der Pandemie". Die Dynamik, die die Pandemie in Gang gesetzt habe, sollte genutzt werden, um das Bildungssystem in die Zukunft zu führen. Die Schulen hätten seit 2020 einen deutlichen Digitalisierungsschub erfahren, der weiter anhalte. Notwendig sei eine Verständigung von Bund, Ländern und Kommunen über die nachhaltige Finanzierung einer modernen Technik.