Mehr als 80 Tote nach Tanklaster-Explosion in Sierra Leone

Mehr als 80 Tote nach Tanklaster-Explosion in Sierra Leone

In Sierra Leones Hauptsadt Freetown sind mehr als 80 Menschen nach der Explosion eines Tanklasters ums Leben gekommen. Das Fahrzeug sei mit einem Lastwagen zusammengestoßen, berichtete der britische Rundfunksender BBC am Samstag. Der Präsident des westafrikanischen Landes, Julius Maada Bio, erklärte, er sei "zutiefst bestürzt über die tragischen Brände und den schrecklichen Verlust von Menschenleben". Er kündigt an, seine Regierung werde "alles tun, um die betroffenen Familien zu unterstützen".

Die Bürgermeisterin von Freetown, Yvonne Aki-Sawyerr, sprach von "erschütternden" Bildern und sagte, dass die Zahl der Opfer sich noch erhöhen könne.

Die Hafenstadt Freetown, in der etwas mehr als eine Million Menschen leben, war schon mehrfach von schweren Katastrophen betroffen. Im vergangenen März wurden mehr als 80 Menschen verletzt, nachdem ein Großbrand in einem der Slums der Stadt mehr als 5.000 Menschen in die Flucht getrieben hatte. 2017 kamen mehr als 1.000 Menschen ums Leben, nachdem schwere Regenfälle zu einer Schlammlawine geführt hatten.