Umweltverbände: Bundestagsabgeordnete sollen auf Fahrrad umsteigen

Umweltverbände: Bundestagsabgeordnete sollen auf Fahrrad umsteigen

Umweltverbände fordern die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, vom Dienstwagen auf das Fahrrad umzusteigen. "Gerade im Berliner Regierungsviertel lassen sich kurze Strecken so schnell und klimafreundlich bewältigen", sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag). "Deshalb fordern wir die Parlamentarier dazu auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und entweder das Fahrrad zu wählen oder den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen."

Auch die Geschäftsführerin des BUND, Antje von Broock, warb für die Nutzung von Fahrrädern: Wenn Abgeordnete öfter radeln würden, statt die Fahrbereitschaft des Bundestages zu nutzen, bekämen sie zwischen den vielen Sitzungen etwas Bewegung und einen Einblick in Sachen Verkehrsraumaufteilung und Sicherheit auf Radwegen. Das könne auch zu besseren Entscheidungen in der Mobilitätspolitik führen.

Den Abgeordneten stünden derzeit 120 Autos des Fahrdienstes des Bundestages zu Verfügung, berichtete die Zeitung. Der Bundestag erstatte den Parlamentariern allerdings auch die Kosten für die Nutzung von Leihrädern.