Berliner "Dicke Marie" ist Nationalerbe-Baum

Berliner "Dicke Marie" ist Nationalerbe-Baum

Einer der ältesten und bekanntesten Berliner Bäume, die rund 600 Jahre alte Eiche "Dicke Marie" im Tegeler Forst, ist zum Nationalerbe-Baum erklärt worden. Bei der "Dicken Marie" handle es sich um den ersten Waldbaum, der das Prädikat Nationalerbe-Baum erhalte, teilte die Senatsumweltverwaltung am Freitag in Berlin mit. Laut dem Kuratorium Nationalerbe-Bäume stehen deutschlandweit bislang neun Bäume auf der Nationalerbe-Liste.

Die "Dicke Marie" steht am Ufer des Tegeler Sees. Den Namen erhielt die Stieleiche von den Brüdern Alexander und Wilhelm von Humboldt, die in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts ihre Jugendjahre im Schloss Tegel verbrachten. Er soll eine Anspielung auf die wohlbeleibte Köchin des Schlosses sein. Der 15 Meter hohe Baum hat den Angaben zufolge einen Umfang von etwa sechseinhalb Metern und kann mehr als 1.000 Jahre alt werden.