Bundesstiftung fördert Bildungsprojekte zu Nachhaltigkeits-Konflikten

Bundesstiftung fördert Bildungsprojekte zu Nachhaltigkeits-Konflikten

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt will in gesellschaftlichen Konflikten vermitteln, die auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit entstehen können. Deshalb würden 14 Bildungsprojekte gefördert, die Lösungen eröffnen sollen, teilte die Stiftung am Dienstag in Osnabrück mit. Hintergrund ist das Vorhaben der Vereinten Nationen, mit 17 globalen Nachhaltigkeitszielen weltweit für Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie eine nachhaltige Entwicklung zu sichern. Der Weg dorthin berge Unwägbarkeiten, hieß es. Zuweilen komme es zu Konflikten zwischen den Zielen.

Das Spektrum der geförderten Bildungsprojekte umfasst den Angaben zufolge Dilemmata zwischen erneuerbaren Energien und Biodiversität, aber auch Zielkonflikte bei Klimaschutz, Klimagerechtigkeit, Konsum, Stadtentwicklung und Landnutzung. Ein klassischer Nachhaltigkeitskonflikt könne sich zum Beispiel beim Ausbau von Windenergieanlagen ergeben, wenn Klima- mit Arten- oder Lärmschutz kollidiere.

Die Bildungsangebote sollen insbesondere Kinder und Jugendliche, Studierende, Lehrende, Ärzte sowie Gewerkschaften ansprechen. Am 21. Juni will die Deutsche Bundesstiftung Umwelt die 14 Vorhaben im Beisein von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in Osnabrück vorstellen.