Vierter Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen in Büchel

Vierter Kirchlicher Aktionstag gegen Atomwaffen in Büchel

Der vierte kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel in der Eifel beginnt am 3. Juli mit einer Schweigeminute um 11.58 Uhr. Im Anschluss predige der Präsident von Pax Christi Deutschland, der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, in einem ökumenischen Gottesdienst, teilte der Verein für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Donnerstag in Bonn mit. Die pfälzische Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst, der Geistliche Beirat von Pax Christi Deutschland, Diakon Horst-Peter Rauguth, und Ulrich Suppus von der Hunsrücker Friedensbewegung wirkten mit. Am Fliegerhorst Büchel sollen die letzten US-amerikanischen Atomwaffen in Deutschland lagern.

Zur Teilnahme am Gottesdienst ist den Angaben zufolge coronabedingt die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltung solle aber auch in einem Livestream zu sehen sein. Die für den Aktionstag vorgesehenen Kultur- und Redebeiträge könnten vorab als kurze Videos auf der Internetseite des kirchlichen Aktionstages abgerufen werden.

Im vergangenen Jahr musste der kirchliche Aktionstag coronabedingt komplett virtuell stattfinden. Kohlgraf und die westfälische Präses Annette Kurschus hielten Grußworte, ein Film zeigte die bisherigen Aktionstage am Fliegerhorst Büchel. Die verantwortliche Projektgruppe "Kirchen gegen Atomwaffen" hat sich im Dezember 2017 auf Initiative des badischen Forums Friedensethik gebildet. Ihr gehören den Angaben zufolge derzeit Christinnen und Christen aus den evangelischen Landeskirchen in Baden, Bayern, Hessen-Nassau, Kurhessen-Waldeck, der Pfalz, Westfalen, dem Rheinland und Württemberg sowie Mitglieder der katholischen Friedensbewegung Pax Christi an.

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