Pfadfinder positionieren sich gegen Fremdenhass

Pfadfinder positionieren sich gegen Fremdenhass

Die Bundesversammlung des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) hat alle Mitglieder aufgerufen, sich gegen Rassismus und Fremdenhass zu engagieren. Die Mitglieder sollen sich an friedlichen Protesten gegen Parteien oder Vereinigungen beteiligen, die Fremdenhass und Rassismus verbreiten, teilte der VCP am Montag in Kassel mit. Ein entsprechender Beschluss sei auf der digital abgehaltenen 51. Bundesversammlung am Wochenende gefasst worden. Der VCP wolle zeigen, dass Hass, Hetze, Diskriminierung sowie rassistisches und nationalistisches Gedankengut nicht mit den Grundwerten des VCP vereinbar seien.

Ein weiterer Beschluss sehe vor, die Satzung des VCP in gendergerechter Schreibweise zu formulieren, teilte der Verband weiter mit. Satzung sowie die Geschäftsordnung der Bundesversammlung und des Bundesrates sollen zudem auf Barrierefreiheit überprüft werden. Auch gegen jede Diskriminierung aufgrund von Sexualität, Identität oder Geschlecht habe sich die Versammlung mit großer Mehrheit ausgesprochen.

Im VCP sind bundesweit rund 47.000 Mädchen und Jungen, Frauen und Männer aktiv. Rund 5.000 junge Menschen engagieren sich als ehrenamtliche Mitarbeiter.

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