Bode feiert 25. Amtsjubiläum als Bischof von Osnabrück

Bode feiert 25. Amtsjubiläum als Bischof von Osnabrück

Der Osnabrücker katholische Bischof Franz-Josef Bode hat am Sonntag sein 25. Amtsjubiläum mit einem Gottesdienst im Dom gefeiert. Der 69-Jährige wurde am 26. November 1995 als damals jüngster deutscher Diözesanbischof in sein Amt eingeführt. Generalvikar Ulrich Beckwermert dankte Bode für sein reformerisches Engagement in der katholischen Kirche und seine Nähe zu den Menschen. Er habe sich konsequent für die Aufklärung von Missbrauchsfällen, mehr Entscheidungsbefugnis für Frauen und strukturelle Veränderungen eingesetzt, auch gegen Widerstände aus den eigenen Reihen, sagte er laut Manuskript.

Bode wurde am 16. Februar 1951 in Paderborn geboren und wuchs in Etteln nahe Paderborn auf. Nach dem Abitur 1969 studierte er Theologie und Philosophie in Paderborn, Regensburg und Münster. 1975 wurde er zum Priester geweiht. Anschließend folgte ein Vikariat in Lippstadt. Von 1977 bis 1983 war Bode Präfekt im Erzbischöflichen Theologenkonvikt Paderborn. 1986 promovierte er in Bonn, anschließend war er Pfarrer in Fröndenberg im nordrhein-westfälischen Landkreis Unna. 1991 wurde er zum Bischof geweiht. Bis 1995 hatte Bode das Amt des Weihbischofs in Paderborn inne.

Seit 2010 ist Franz-Josef Bode Vorsitzender der Pastoralkommission in der Deutschen Bischofskonferenz und somit auch der Unterkommission Frauen. Mehrfach war er als Bischof für größere Diözesen und sogar als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz im Gespräch. Seit 2017 ist er dessen Stellvertreter.

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