EKD gibt Tipps für geschlechtergerechte Sprache

EKD gibt Tipps für geschlechtergerechte Sprache

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wirbt für eine geschlechtergerechte Sprache. "Gott hat uns Menschen vielgestaltig geschaffen, dazu gehört auch die geschlechtliche Vielfalt", erklärte die Leiterin des Referates für Chancengerechtigkeit der EKD, Kristin Bergmann, am Dienstag in Hannover zum Diversity-Tag. Deshalb sei es wichtig, auch bei Formulierungen diese Vielfalt im Blick zu haben. Mit der Verwendung nur der männlichen Form würden nicht alle Menschen gleichermaßen mitgemeint und repräsentiert.

Durch den Wandel des Personenstandsrechts, das seit 2018 neben "männlich" und "weiblich" mit "divers" eine dritte Geschlechtskategorie kenne, erhalte ein geschlechtergerechter Sprachgebrauch neue Aufmerksamkeit, heißt es in der Broschüre "Sie ist unser bester Mann! - Wirklich? Tipps für eine geschlechtergerechte Sprache". Das von der EKD und dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung herausgegebene Faltblatt ist jetzt in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. "Geschlechtergerechte Sprache kommt ohne unverständliche Wortungetüme und Sprachvorschriften aus", erklärten die Autoren.

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