Hilfswerke rufen zu Spenden für Opfer von Zyklon "Amphan" auf

Hilfswerke rufen zu Spenden für Opfer von Zyklon "Amphan" auf

Diakonie und Caritas rufen zu Spenden für die Menschen in Indien und Bangladesch auf, die unter den Auswirkungen von Zyklon "Amphan" leiden. Das ganze Ausmaß der Schäden werde erst in den kommenden Tagen sichtbar, erklärte die Diakonie Katastrophenhilfe am Donnerstag auf ihrer Homepage. Zudem würden weitere Stürme, Regen und Gewitter erwartet. Erste Lage-Einschätzungen der Caritas-Helfer deuteten darauf hin, dass "Amphan" massive Sachschäden verursacht, teilte Caritas International in Freiburg mit.

Millionen Menschen seien in den letzten Tagen aus den Küstengebieten evakuiert worden, so die Diakonie: "Die Bedingungen waren aufgrund der Corona-Pandemie besonders erschwert. Beide Länder kämpfen mit steigenden Infektionsraten, es gilt eine Ausgangssperre." Laut Experten sei "Amphan" einer der schlimmsten Wirbelstürme im Golf von Bengalen der vergangenen 20 Jahre, so das evangelische Hilfswerk.

Nach den Verheerungen durch "Amphan" hat Caritas eine Hilfsaktion gestartet. Caritas-Nothilfe-Teams haben den Angaben zufolge in den besonders schwer getroffenen Regionen Tausende Überlebenspakte für Familien in Zyklon-Schutzbauten und Evakuierungszentren bereitgestellt, wie das katholische Hilfswerk mitteilte. Benötigt würden vor allem Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Hygiene-Artikel sowie Werkzeug und Material für die Reparatur der Häuser, die von dem Sturm beschädigt wurden.

epd lbw/cez

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