Hessen nimmt Corona-Patienten aus Italien und Frankreich auf

Hessen nimmt Corona-Patienten aus Italien und Frankreich auf

Hessen nimmt 14 schwer kranke Corona-Patienten aus Italien und Frankreich zur Behandlung in Kliniken auf. Dies sei eine einmalige Aktion, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden. Die Landesregierung entspreche damit einer Bitte von italienischer und französischer Seite. Die Patienten würden landesweit auf mehrere Kliniken verteilt und dort intensivmedizinisch betreut.

Zehn Patienten stammen aus der hessischen Partnerregion in Italien, der Emilia-Romagna, die vier weiteren aus der französischen Krisenregion Grand Est mit Elsass-Lothringen und der Champagne. "In der Krise stehen wir zusammen", sagte Bouffier. In diesen schweren Zeiten zeige sich wahre Freundschaft.

Mehrere andere Bundesländer haben sich in den vergangenen Tagen bereits zur Aufnahme von Erkrankten aus Italien und Frankreich bereit erklärt. Neben Nordrhein-Westfalen nehmen Sachsen, Bayern und Brandenburg an COVID-19 erkrankte Patienten aus Italien auf. Das Saarland und Baden-Württemberg haben angeboten, Intensivbetten für Corona-Patienten aus dem benachbarten Frankreich zur Verfügung zu stellen.

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