Bistum Eichstätt rechnet im laufenden Haushalt mit einem Minus

Bistum Eichstätt rechnet im laufenden Haushalt mit einem Minus

Im diesjährigen Finanzhaushalt der katholischen Diözese Eichstätt steht unter dem Strich ein Minus von 4,7 Millionen Euro. Grund für die angespannte Haushaltslage seien hauptsächlich sinkende Kirchensteuereinnahmen, teilte das Bistum am Freitag mit. Man erwarte wegen der demografischen Entwicklungen nur noch 120,5 Millionen Euro Kirchensteuereinnahmen und damit sieben Millionen weniger als im Vorjahr.

In der Haushaltsplanung seien zahlreiche Einsparungen berücksichtigt, erklärt der Leitende Finanzdirektor der Diözese, Florian Bohn, "wir müssen uns aber in Zukunft inhaltlich fokussieren, um das Defizit zu verringern". Insgesamt umfasst der Wirtschaftsplan 2020 ein Volumen von 186,3 Millionen Euro. 91,3 Millionen Euro entfallen davon auf die Personalkosten.

Das Bistum Eichstätt war im Jahr 2018 in die Schlagzeilen geraten, weil verlustreiche Immobiliengeschäfte aufgeflogen waren, für die damals Verantwortliche in der Finanzdirektion Kreditverträge in Gesamthöhe von 60 Millionen US-Dollar unterschrieben hatten.

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