Opfer vom Breitscheidplatz erhalten weiterhin Hilfen

Opfer vom Breitscheidplatz erhalten weiterhin Hilfen

Drei Jahre nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz erhalten die Opfer weiterhin Hilfen. Bislang seien 193 Anträge auf Entschädigung beim Landesamt für Gesundheit und Soziales eingegangen, teilte Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Mittwoch mit. Davon seien 14 Anträge noch in Bearbeitung. Bei dem islamistisch motivierten Terroranschlag war am 19. Dezember 2016 ein Lastwagen in die Besuchermenge des Weihnachtsmarktes auf dem Breitscheidplatz gerast. Zwölf Menschen wurden getötet, 55 Menschen teilweise schwer verletzt.

"Schmerz und Leid können durch Geld nicht gelindert werden, aber wenigstens und hoffentlich können diese Entschädigungen den Opfern und den Hinterbliebenen dabei helfen, mit Unterstützung wieder in einen Alltag zurückzufinden", sagte Breitenbach. Sie verwies darauf, dass nach dem Anschlag Opfern Entschädigungen nach dem Opferentschädigungsgesetz zugesprochen wurden. Bis dahin waren Opfer von Angriffen mit einem Kraftfahrzeug vom Opferentschädigungsgesetz ausgeschlossen.

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