Deutschland gibt weitere Millionen für Klimahilfe in armen Ländern

Deutschland gibt weitere Millionen für Klimahilfe in armen Ländern

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat auf der Weltklimakonferenz weitere 30 Millionen Euro für einen Fonds zugunsten armer Länder zugesagt. Der deutsche Beitrag zu dem Anpassungsfonds sei ein Beitrag zur globalen Solidarität, sagte Schulze am Dienstag in Madrid. Unter dem Klimawandel litten diejenigen am meisten, die am wenigsten dazu beigetragen hätten, erklärte sie.

Der Fonds finanziert laut dem Bundesumweltministerium Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern. Dazu zählen Frühwarnsysteme gegen Überschwemmungen und Starkregen, Maßnahmen zur Sicherung der Wasserversorgung und neue Anbaumethoden in der Landwirtschaft.

Deutschland ist den Angaben zufolge mit bisher 310 Millionen Euro der größte Geber des Anpassungsfonds. Bisher habe der Fonds weltweit über 100 Projekte und Programme mit einem Fördervolumen von insgesamt 720 Millionen US-Dollar genehmigt. Weitere 41 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 248 Millionen US-Dollar seien in Vorbereitung.

Neben Deutschland sind Schweden, Spanien, Italien, Norwegen und Belgien große Unterstützer des Fonds. Auf der Klimakonferenz im vergangenen Jahr in Kattowitz wurde entschieden, den unter dem Kyoto-Protokoll entstandenen Fonds dauerhaft zu sichern. Das Bundesumweltministerium wirkt im internationalen Direktorium des Fonds mit.

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