Personalnot: Gießener Uniklinik muss drei Stationen schließen

Personalnot: Gießener Uniklinik muss drei Stationen schließen

Wegen fehlender Pflegekräfte hat die Gießener Uniklinik drei Stationen vorübergehend geschlossen. "Wir mussten es tatsächlich tun. Die Versorgung ist aber weiter gewährleistet", sagte der Sprecher des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, Frank Steibli, am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Er bestätigte damit einen Bericht der "Gießener Allgemeinen" (Freitag). Der Pflegenotstand betreffe alle Kliniken in Deutschland, erklärte Steibli.

Die Kliniken beklagten seit mehreren Jahren einen Rückgang von Bewerberzahlen für ihre Ausbildungsplätze in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen, teilte die Uniklinik mit. Personalchefs von Krankenhäusern berichteten über zunehmende Probleme, in ihren Häusern Pflegestellen zu besetzen.

Laut "Gießener Allgemeine" sind aktuell in Gießen Stationen der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik, der Allgemeinen Chirurgie und der Kardiologie mit insgesamt rund 45 Betten betroffen. Patienten würden jedoch nicht abgewiesen, betonte das Uniklinikum. "Unsere OP- und Prozessplanung wird entsprechend angepasst."

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