Klimaaktivisten blockieren weiter Straßen und Parteizentralen

Klimaaktivisten blockieren weiter Straßen und Parteizentralen

Aktivisten der Klimabewegung "Extinction Rebellion" ("Aufstand gegen das Aussterben") haben am Donnerstag in Berlin stadtweit ihre Proteste mit Blockaden von Brücken, Straßen und Kreuzungen fortgesetzt. Bei den Aktionen kam es zu zeitweiligen Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen. An Tag vier der Protestwoche demonstrierten Gruppen von Aktivisten auch vor dem Bundesverkehrsministerium sowie vor den Parteizentralen von Grünen und CDU. Einzelne hatten sich neben dem Eingang des Konrad-Adenauer-Hauses für mehrere Stunden mit ihren Händen an Außenfenster festgeklebt.

Mit den Aktionen will die Klimabewegung "Extinction Rebellion" den Druck auf die Bundesregierung erhöhen. Ziel sind bedeutend strengere Vorschriften als die von der Bundesregierung im Rahmen ihres Klimapaketes vereinbarten Maßnahmen. Gefordert wird unter anderem die sofortige Ausrufung des Klimanotstandes durch die Bundesregierung und damit künftig die Überprüfung aller Gesetzesvorhaben auf deren Auswirkungen auf das Klima. Außerdem fordert "Extinction Rebellion" schon bis 2025 CO2-Neutralität.

Die Klimabewegung "Fridays for Future" kündigte am Donnerstag an, ihren Protest in Berlin auszuweiten. "Wir sind wütend", heißt es in einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung der Schüler- und Studentenbewegung. Sie kritisiert das Klimapaket der Bundesregierung als nicht weitgehend genug und damit als untragbar. So sollen am Freitag vormittags vier Demonstrationszüge starten, die sich um 12 Uhr am Invalidenpark vereinigen, um gemeinsam zum Roten Rathaus weiterzuziehen.

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