EKD-Delegation in Bautzen zu Gesprächen unterwegs

EKD-Delegation in Bautzen zu Gesprächen unterwegs

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, will von Erfahrungen ostdeutscher Kirchen lernen. Vor dem Hintergrund sinkender Mitgliederzahlen auch im Westen Deutschlands werde das "in der Zukunft immer wichtiger", sagte er am Mittwochabend bei einem Gesprächs- und Gemeindeabend im ostsächsischen Bautzen. Bedford-Strohm und weitere Vertreter des EKD-Rates besuchen noch bis Donnerstag den Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz.

Auch mit wenigen Mitgliedern könne die Kirche ausdrucksstark vor Ort sein. Dafür brauche es die Zuversicht und die Kraft der Menschen. Die persönlichen Geschichten vor Ort seien ungeheuer berührend, sagte Bedford-Strohm. Sein "Traum" wäre, Vertrauen zu schaffen und sich gegenseitig auszutauschen. "Ganz viele Geschichten sind noch nicht erzählt", betonte er.

Vertreter der EKD absolvieren derzeit insgesamt zehn Gespräche, sogenannte Ratsbegegnungen, im Osten Deutschlands. Anlass ist der 30. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR.

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