Oldenburg: Auch im zweiten Wahlgang kein neuer Bischof

Propst Johann Schneider (54) aus Halle/Saale (li.) und Oberkirchenrat Thomas Adomeit (48, r.) aus Oldenburg kandidieren fuer das Bischofsamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg.

Foto: Denis Wege/Photo von Oven

Propst Johann Schneider (54) aus Halle/Saale (li.) und Oberkirchenrat Thomas Adomeit (48, r.) aus Oldenburg kandidieren fuer das Bischofsamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg.

Oldenburg: Auch im zweiten Wahlgang kein neuer Bischof
Die 58 anwesenden Synodalen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg haben sich auch im zweiten Wahlgang am Sonnabend auf keinen neuen Bischof geeinigt.

Der Vertreter im Bischofsamt, Thomas Adomeit (48), erhielt 34 Stimmen. Im ersten Wahlgang hatten 26 Synodale für ihn gestimmt. Sein Gegenkandidat, der Hallenser Propst Johann Schneider (54), bekam im zweiten Anlauf 22 Stimmen, im ersten konnte er noch 32 auf sich vereinen. Zwei Synodale enthielten sich der Stimme. Damit verfehlten beide Kandidaten die nötige Drei-Viertel-Mehrheit von 44 Stimmen. 

Nach der Kirchenordnung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg darf ein dritter Wahlgang erst nach einer Woche, also am 29. September, erfolgen. Dann genügt die Mehrheit aller Delegierten. Das sind 31 Stimmen. Ein vierter Wahlgang ist nicht vorgesehen. Sollte sich das Kirchenparlament am kommenden Sonnabend erneut für keinen der beiden Kandidaten entscheiden, muss der synodale Wahlausschuss nach neuen Bewerbern suchen..

Mehr zu Oldenburgische Kirche
Das evangelische Kirchengebäude St. Nikoluas
Der frühere Oldenburger Bischof Jan Janssen ist zum neuen evangelischen Pastor auf der Nordseeinsel Wangerooge gewählt worden.
Stofftier vor einem Wohnhaus in Bad Neuenahr
Knapp drei Wochen nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hält das Engagement in der Evangelischen Kirche und Hessen und Nassau (EKHN) für die Betroffenen an.