Bildhauer Brummack wird in vergoldetem Hasen bestattet

Grabmal "Vogeltränke" in der Künstler-Nekropole im Kasseler Habichtswald

Foto: Frieder Blickle/laif/VG-Bildkunst

Der documenta-Teilnehmer Heinrich Brummack wird im Mai an einem von ihm selbst geschaffenen Grabmal "Vogeltränke" in der Künstler-Nekropole im Kasseler Habichtswald bestattet.

Der documenta-Teilnehmer Heinrich Brummack wird im Mai an einem von ihm selbst geschaffenen Grabmal in der Künstler-Nekropole im Kasseler Habichtswald bestattet.

Die Asche des am 21. Februar im Alter von 82 Jahren in Burgau verstorbenen Künstlers werde in einer Urne in Form eines vergoldeten Hasen beigesetzt, teilte die Stadt Kassel am Montag mit. Die Urne befinde sich zurzeit noch im Kasseler Museum für Sepulkralkultur. Brummack, der auf der documenta 8 (1987) ausstellte, hatte in der Künstler-Nekropole 1997 das Grabmal "Vogeltränke" aus Granit geschaffen. Dabei handelt es sich um eine große Schale, die auf zwei Sarkophagen ruht.

Die 1992 gegründete Künstler-Nekropole liegt im Habichtswald am Stadtrand von Kassel. Rund um den Blauen See, einem stillgelegten Steinbruch, errichten namhafte Künstlerinnen und Künstler zu Lebzeiten ihre eigenen Grabmäler, um sich dort bestatten lassen. Initiator und Stifter war der Künstler, Tänzer und Professor für Bildhauerei an der Kasseler Kunstakademie sowie Teilnehmer der documenta 3, Harry Kramer (1925-1997).

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