"Thomas Kaspar steht für unabhängigen, fundierten Journalismus und für die erfolgreiche Weiterentwicklung journalistischer Angebote im digitalen Wandel", sagte Ariadne Klingbeil, Direktorin des Gemeinschaftswerkes der evangelischen Publizistik und Vorsitzende der epd AG. "Seine Erfahrung als Chefredakteur, Produktverantwortlicher und Digitalstratege ist für die künftige Entwicklung des epd von besonderem Wert."
Kaspar lernte sein journalistisches Handwerk beim Bayerischen Rundfunk und bei der Passauer Neuen Presse. Nach Stationen als Musikdramaturg an der Oper Passau und als Online-Chef des Donaukurier wechselte der Sozialwissenschaftler zu Hubert Burda Media. Dort übernahm er unter anderem Aufgaben als Textchef, Leiter von Sonderpublikationen und Chefredakteur Print, bevor er sich zunehmend digitalen Medienangeboten widmete.
Bei CHIP und CHIP Online gestaltete Kaspar den Aufbau und die Weiterentwicklung digitaler Angebote maßgeblich mit. Er war unter anderem Community-Chefredakteur, verantwortete das Portal download.chip.eu und baute als Chief User Officer Nutzerforschung, UserExperience und ein User Lab auf.
Anschließend wechselte Kaspar als Managing Partner zur Digitalagentur Ray Sono. Dort verantwortete er den Aufbau einer Einheit für Digitalstrategie, Customer Journey Management und Content Marketing. Seit 2015 arbeitete er bei Ippen Digital, zunächst als ChiefProduct Officer für die Regionalportale der Gruppe und später zusätzlich als Chefredakteur der Ippen-Digital-Zentralredaktion sowie von merkur.de und tz.de.
Ausgezeichnet als "Chefredakteur des Jahres"
Von März 2019 bis Februar 2024 war Thomas Kaspar Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, zunächst gemeinsam mit Bascha Mika und seit 2020 als alleiniger Chefredakteur. Für seine journalistische Arbeit wurde er als "Chefredakteur des Jahres" ausgezeichnet. Seit März 2024 ist er bei Ippen Digital als Director Audience tätig und verantwortet dort die Nutzungsforschung.
Ippen Digital hat Thomas Kaspar über viele Jahre ein Umfeld geboten, in dem er die Verbindung von Qualitätsjournalismus, digitaler Produktentwicklung und konsequenter Nutzerorientierung maßgeblich mitgestalten konnte. Die dort gewonnenen Erfahrungen und dieZusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen haben seine Perspektive auf die digitale Transformation journalistischer Angebote nachhaltig geprägt.
Hohe Kompetenz des epd weiter ausbauen
In seiner neuen Funktion beim epd soll Kaspar die hohe journalistische Kompetenz der Agentur weiter stärken und ihre digitalen Angebote konsequent ausbauen. Im Zentrum stehen die Weiterentwicklung nutzerorientierter Produkte und Ausspielwege, moderne redaktionelleProzesse sowie die Verbindung von sorgfältiger Recherche, fachlicher Spezialisierung und digitaler Reichweite.
"Der epd verfügt über eine besondere publizistische Tradition, hohe Glaubwürdigkeit und große fachliche Tiefe", sagte Thomas Kaspar. "Ich freue mich darauf, diese Stärken gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen weiterzuentwicklen und den epd gerade im Wandel durch Künstliche Intelligenz auch digital als unverzichtbare Stimme für Orientierung und Vertrauen zu stärken. Denn freie Meinungsbildung braucht verlässliche Informationen und dafür steht der epd."
Thomas Kaspar tritt sein Amt am 1. Februar 2027 an.
Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist das bundesweite Medienhaus der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ihrer Gliedkirchen, Werke und Einrichtungen. Es bündelt publizistische Angebote und entwickelt Kommunikationsformate für Kirche und Gesellschaft. Neben den Digitalangeboten (evangelisch.de, yeet, religionen-entdecken.de, ein-jahr-freiwillig.de und gemeindebrief.de) trägt das GEP die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd) sowie die Redaktion des evangelischen Magazins chrismon und organisiert die Rundfunkarbeit der EKD.




