Der Waffenlobbyist schläft gut

Der Waffenlobbyist schläft gut

Um die Frage "Krieg als Geschäft? Rüstung made in Germany" ging es in der Podiumsdiskussion zwischen dem Chef des Bundesverbandes Deutscher Sicherheits- und Verteidigungsindustrie Georg Adamowitsch und dem Friedensforscher Jan Grebe. Rüstungsexperte Andrew Feinstein sprach über den internationalen Waffenhandel und Nikolaus Schneider legte die Sicht der Evangelischen Kirche dar.

Zwar seien die Kriterien für den Waffenexport einigermaßen gut geregelt, doch an der Umsetzung mangele es: Das grundsätzliche Problem, meint Grebe, sei die fehlende Transparenz. Eine Kontrolle sei de facto nicht möglich, die Entscheidungen der Bundesregierung müssten offener sein – manche seien nicht nachvollziehbar.

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Waffenlobbyist Adamowitsch betont, jegliche militärische Interventionen sollten gut überlegt sein. "Doch bei manchen Konflikten hilft kein Popcornpaket, da helfen nur Waffen". Auf die Frage aus dem Publikum, wie er noch gut schlafen könne, antwortet er: "Wenn man mit sich im Reinen ist, dann hat man auch keine Schlafprobleme".

Ein Protokoll gab es auch - allerdings keine Wortlaut-Mitschrift, sondern ein visuelles: Ein Zeichner der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg füllte ein Plakat mit der Debatte:

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