Knubberkirchen

Knubberkirchen
Foto: @m4rc0s https://twitter.com/m4rc0s/status/354172872752783360

In manchen Gegenden Deutschlands, das haben die treuen Leserinnen und Leser dieses Blogs sicher schon verstanden, fälld es den Leuden schwer, zwischen weichem d und hardem d zu underscheiten. Anderswo gibt es halt andere Sprachprobleme. Ich erinnere mich an eine Frau aus dem Rheinland, die uns von ihrer heiratswilligen Kollegin erzählte – und sie beim Schreiben der Glückwunschkarte vor unerwartete Probleme stellte, denn keiner wusste, ob sie nun Frau Kirch oder doch Frau Kirsch heißt. Fragen über Fragen.

Nun also – bitteschön. Möchten Sie eine eigene Kirche kaufen? Oder gleich mehrere? Hier gibt es sie um Sonderangebot, täglich frisch. Mal ganz abgesehen von den übrigen layouterischen – hm – nennen wir es „Freiheiten“: „Knubber“ ist wohl auch irgend so ein dialektöses Wort. Was soll das bitteschön sein? Eine Knubberkirche? Nimm hin und iss, für dich geknubbert? Fragen über Fragen. Guten Appetit!

Foto: @m4rc0s

Weitere Blogeinträge

weitere Blogs

Oktoberfest
Vielfalt erleben bedeutet, sich Fremden auszusetzen. Das erfordert Mut, den gerade der christliche Glaube stärken kann, meint unser Autor Wolfgang Schürger. Glaubende sind wie Herbstdrachen: Sie leben in der Freiheit des Himmels, aber sind fest gegründet am Boden.
Die Partei vertritt das Gegenteil von allem, was mir wichtig ist. Dagegen wehre ich mich. - Ein Meinungsblog.
Gerade Menschen, die es gewohnt sind, sich gegen Normen zu stellen und sich Orte zu schaffen, die nicht vorgesehen sind, haben eine enorme Resilienz und Kraft. Und tatsächlich bringen sie meines Erachten Ressourcen mit, von denen unsere Gesellschaft und Kirche viel lernen kann.