Kippa-Flashmob in Berlin

Kippa-Flashmob in Berlin
Bei einem Kippa-Flashmob sind am Samstag in Berlin etwa 70 Menschen gemeinsam vom Deutschen Historischen Museum zum Alexanderplatz gezogen.

"Wir wollen, unmittelbar vor 'Rosch Haschana', dem jüdischen Neujahrsfest, erhobenen Hauptes jüdisches Leben in dieser Stadt zeigen", hieß es in dem Aufruf. An der Aktion nahmen nach Angaben der Initiatoren Juden und Nichtjuden teil. Nach dem jüdischen Kalender wird an diesem Montag und Dienstag das Neujahrsfest "Rosch Haschana" gefeiert.

Der Flashmob ist eine Reaktion auf den brutalen Überfall auf den 53-jährigen Rabbiner Daniel Alter Ende August in Berlin-Friedenau. Alter trug eine jüdische Kopfbedeckung, die Kippa, und wurde vor den Augen seiner kleinen Tochter von vermutlich arabischstämmigen Jugendlichen zusammengeschlagen. In der Folge rieten verschiedene jüdische Repräsentanten, jüdische Symbole nicht mehr offen zu zeigen. Dagegen regt sich Protest.

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