Zum Ewigkeitssonntag: Trauern im Internet

Zum Ewigkeitssonntag: Trauern im Internet
"Trauernetz.de" bietet zum Ewigkeitssonntag ein virtuelles Trauerbuch und eine Chatandacht an.

Das Internet bietet Raum für Trauer und Trost: Bereits zum vierten Mal seit 2009 findet auf www.trauernetz.de am Sonntag, 25. November, um 18 Uhr eine Chatandacht statt. Außerdem können auf der Seite bis zum Ewigkeitssonntag die Namen von Verstorbenen ein virtuelles Trauerbuch eingetragen werden, wie die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche in Deutschland in Hannover mitteilte.

Die Namen der Verstorbenen werden während der Andacht nacheinander eingeblendet. Danach sind alle Gäste der Internet-Andacht eingeladen, im Chat gemeinsam das Vaterunser zu beten und so Gedenken und Fürbitte zu verbinden. Das Angebot richte sich besonders an Menschen, die zu weit von den Gemeinden der Verstorbenen entfernt leben und daher dort nicht an einem Gottesdienst teilnehmen könnten, hieß es von der VELKD.

"Gott vergisst niemanden"

"Ob die Namen von einem Blatt Papier vor dem Altar verlesen werden oder am Bildschirm aus einem Online-Trauerbuch eingeblendet werden, ist nicht wichtig, entscheidend ist das Vertrauen, dass Gott niemanden vergisst“, fasst Ralf-Peter Reimann, Internetbeauftragter der Rheinischen Kirche und einer der Initiatoren, die Erfahrungen aus der Chatandacht des vergangenen Jahres zusammen.

Die Internetseite "trauernetz.de" ist ein Online-Projekt der Evangelischen Kirche im Rheinland in Kooperation mit der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands sowie der bayerischen und hannoverschen Landeskirche.

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